September 6, 2009 | In: Engel

Über das Segnen

Tassenbeispiel 

 

 

 

Über das Segnen

 
Wenn wir segnen hören, denken wir meistens an das Segnen in der Kirche, mit Weihwasser, Schlußsegen und so.
Aber was bedeutet es eigentlich? Ich meine, außerhalb der erstarrten christlichen Rituale.


 Bei
Wikipedia finde ich folgende, auf den Punkt gebrachte, Erklärung:

Der Begriff Segen (v. althochdt.: segan, Rückbildung aus segnen, lat.
signare für "mit dem Zeichen [des Kreuzes] versehen") bezeichnet in
Religionen eine wohlmeinende (Gebets-)Formel, die Personen oder Sachen
Anteil an göttlicher Kraft oder Gnade geben möchte. Ziel des Segens ist
die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und
Bewahrung. Der Segen ist mit Gebärden verbunden (z. B.: Handauflegung,
Segensgestus, Ausbreiten der Hände, Kreuzeszeichen), die die wohltätige
Zuwendung eines Gottes zu der gesegneten Person oder der gesegneten
Sache symbolisieren (s. Segenszeichen).
 
Im weiteren Sinne und davon abgeleitet wird das Wort Segen auch
verwendet, um Freude über ein Geschenk oder eine Situation zu
beschreiben ("Dieses Kind ist ein Segen für uns") oder um Fülle
auszudrücken ("Erntesegen", "Torsegen").

Zitat Ende
http://de.wikipedia.org/wiki/Segnen
 
Segnen wird wieder modern. Wer hat nicht schon einmal von den irischen
Segenssprüchen gehört?
Bei Seminaren, Gruppenveranstaltungen oder in der Schule ist es eine
schöne Geste zum Abschluß und wird immer populärer.
Es ist ein gutes Gefühl, sich mit den guten Wünschen auf den Weg zu machen. Es macht einen großer Unterschied, ob uns Ängste oder gute Wünsche mit auf den Weg gegeben werden.

Fahr vorsichtig! Paß auf dich auf!
Dieses stellt mir die mögliche Gefahr einer konkreten Situation immer
wieder neu vor Augen. Ich muß mich zum Abschied wieder damit befassen.
 
Wie liebevoll klingt dagegen: Komm gesund wieder! Laß es dir gut gehen!
Komm gut an! Eine schöne Reise wünsch ich dir!
So kann ich die Fahrt genießen, weil mich die Wünsche begleiten oder
daran erinnern.

Es gibt viele Beispiele, um mit unseren Segenswünschen die
Aufmerksamkeit auf die guten Dinge zu lenken.
Und meistens werden die Wünsche mit Gesten untermauert, wodurch die Intensität noch verstärkt wird: ein Händedruck, eine Umarmung, ein Schulterklopfen.
Wenn man sich länger nicht sieht, die Kinder wo anders ihr eigenes Leben führen, oder jemand wegzieht, kommt manchmal auch ein kleines Geschenk oder ein Talisman dazu. Wie schön ist es, einen kleinen Schutzengel mit guten Wünschen auf den Weg zu erhalten. Vielleicht sogar den Engel des
Segnens. Oder einfach Dinge des täglichen Lebens. Eine Tee- oder Kaffeetasse vielleicht, die mich bei ihrem Gebraucht immer wieder aufs Neue an die guten Wünsche des Schenkers oder der Schenkerin erinnert. Besonders, wenn die Tasse mit einem Schutzengel oder einem Engel des Segnens bedruckt ist.

Gute Wünsche oder Segnungen kommen beim Empfänger besser an, als alle Ermahnungen. Sie sagen, ich habe Vertrauen zu dir. Du schaffst das schon!

Möge die Straße Dir entgegeneilen,
möge der Wind immer in deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich im Frieden seiner Hand.

Irischer Segen
Quelle: Wikipedia

 

Ein Gastbeitrag von Annette Berk

 


 

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