Mai 10, 2009 | In: Kritisches, Religion

Die geistigen Wegbereiter zu den Gaskammern – 2000 Jahre Christentum

 

cappapvi

 

 

2000 Jahre Christentum – die geistigen Wegbereiter zu den Gaskammern

 

Brights – Die Natur des Zweifels nimmt bezug auf zwei lesenswerte Artikel: 
Der katholische Hass auf die "älteren Brüder" sowie auf dessen Fortsetzung  Vom Judenhammer nach Auschwitz
 

Freunde, mir wird übel, wenn ich all die Geschichten über die infamen vatikanischen Mörder, Helfershelfer und Handlanger lese. 
Mir wird übel, wenn ich mir vergegenwärtige, wie entscheidend diese lustfeindlichen Männerhorden die Geschichte des Abendlandes beeinflußt haben und dies bis auf den heutigen Tag weitgehend unbehelligt tun dürfen.

Mir wird übel, wenn ich daran denke, mit welcher Dreistigkeit gelogen, getrickst und gefälscht wurde. 
Mir wird übel, wenn ich lese, wie viele Kulturen der Vergangenheit von diesen vatikanischen Teufeln vernichtet wurden. Alles im Namen der Nächstenliebe versteht sich. Über den Untergang der Pruzzen hatte ich schon an anderer Stelle berichtet. 
 

 

Lassen Sie mich einige Zitate hier einfügen aus dem überaus lesenswerten Buch von
Uta Ranke-Heinemann
, einer katholischen Theologieprofessorin, der 1987 die Lehrerlaubnis entzogen wurde, weil sie Zweifel an der Jungfrauengeburt äußerte.
Das Buch mit dem Titel Nein und Amen – Anleitung zum Glaubenszweifel kann dazu geeignet sein, Ihnen die Reste Ihres katholischen Glaubens zu nehmen. Auf jeden Fall zeigt es Ihnen wo die geistigen Urheber zu finden sind. Zeigt es Ihnen, wo die Wegbereiter zu den Gaskammern von Auschwitz, Birkenau, Maydanek, Dachau und anderen Vernichtungslagern ihre geistige Heimat hatten. Ohne 2000 Jahre katholisches Wirken keine Endlösung der Judenfrage. Ja, 2000 Jahre christliches Wirken haben erst die sogenannte Judenfrage gesellschaftsfähig gemacht, 

In diesem Buch widerlegt sie die katholische Lehre über die neuen Testamente so eindringlich, daß ich mich frage, wieso es nach wie vor so viele Schafe und Esel gibt, die diesen unseligen vatikanischen Fälschern noch heute auf den Leim gehen.

 

In der Pilatusgeschichte der Evangelien wird kein Evangelium verkündet, es wird in ihr Haß und Feindschaft gesät. Daß man noch 2000 Jahre danach die Juden erklären läßt, ihre Verfolgung durch Christen und ihre Vernichtung in den Gaskammern sei ihr verdientes Schicksal, zeigt die Bosheit einer schon damals deutlichen Tendenz, die behauptete, die Sache Christi zu vertreten, in Wahrheit aber die Verkehrung dieser Sache ist: Aus der Verleumdung der Juden in den Evangelien wurd der christliche Rechtstitel zu ihrer Verfolgung und Vernichtung.
 

Frau Heinemann nimmt hier Bezug auf den Film "Shoa" von Claude Lanzmann.

 Sie beschreibt eine Szene aus dem Film in der man eine Menschengruppe vor der Kirche von Chelmno in Polen sieht. In dieser Kirche waren … Juden gesammelt worden um dann in Gaswagen, beim Abtransport vergast zu werden… ein Rabbi den SS-Mann um Erlaubnis gebeten habe, noch ein Wort zu den Juden sagen zu dürfen. … Der Rabbi sagt dort : "Vor 2000 Jahren haben wir den unschuldigen Jesus umgebracht. Sein Blut sollte über uns kommen, haben wir gesagt. Und das geschieht jetzt mit uns, daß sein Blut über uns kommt." Die Christen haben die angebliche jüdische Selbstverfluchung so verinnerlicht, daß sie tatsächlich glauben, auch ein Jude, ein Rabbi, rede inzwischen in der Sprache der Christen, führt Frau Heinemann weiter aus.
(…)

In Toulouse bestand im Mittelalter der christliche Festbrauch, daß jährlich am Weihnachtsfest, am Karfreitag und am Himmelfahrtstag vor der Kirchentür einem für diese Maßnahme auserwählten Juden eine starke Ohrfeige verabreicht wurde.

(…)
Nach Protesten wurde angeordnet, der zur Ohrfeige ausersehene Jude müsse dreimal rufen: "Es ist gerecht, daß die Juden ihren Nacken unter die Schläge der der Christen beugen müssen, weil sie sich Christo nicht unterwerfen wollten", erfahren wir von Frau Heinemann.
(…)
Am Beispiel der zu Lasten des jüdischen Volkes manipulierten Überlieferungen, schon durch die Evangelisten, zieht Frau Heinemann den Bogen bis ins 20. Jahrhundert.
Sie erwähnt, wie Adolf Hitler die Idee der Oberammergauer-Festspiele in den Dienst seiner Antisemitismus-Propaganda zu stellen wußte. 

Um die jüdische Gefahr im Bewußtsein wach zu halten, müßten diese Festspiele unbedingt erhalten bleiben. … Denn kaum je sei die jüdische Gefahr am Beispiel des antiken römischen Weltreiches so plastisch veranschaulicht worden wie in der Darstellung des Pontius Pilatus… erscheine dieser doch als ein rassisch und intelligenzmäßig so überlegener Römer, daß er wie ein Fels inmitten des vorderasiatischen Geschmeißes und Gewimmels wirke. In der Anerkennung der ungeheuren Bedeutung dieser Festspiele für die Aufklärung auch aller kommenden Geschlechter, sei er (Hitler) ein absoluter Christ (zitiert nach Rolf Hochhuth: Der Stellvertreter). 

 

Zuletzt noch dieses Zitat:

… die Evangelien ließen sich als willkommene Unterstützung in Hitlers Judenfeindschaft verwerten, denn die Evangelisten betrieben Schwarzmalerei auf Kosten der Juden … eine politische Tendenzgeschichte, verfaßt mit der Absicht, die Christen von dem Ruch der Staatsfeindschaft (im römischen Reich) reinzuwaschen. Und deshalb behaupten sie wahrheitswidrig: Die Juden sind an allem schuld; nicht Pilatus, der Römer, sondern die Juden haben Jesus umgebracht. Die Juden sind die Feinde der Christen und nicht die Christen die Feinde der Römer.
 

 Das Buch Nein und Amen – Anleitung zum Glaubenszweifel, sowie andere Titel der gleichen Autorin finden Sie u.a. auch bei Amazon

 

 

 

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