Juni 9, 2009 | In: positives Denken
Das Leben braucht positive Einstellungen

Die Einstellung ist alles.
Negative Einstellungen verneinen das Leben -
und sie taugen zum Sterben, aber nicht zum Leben.
Das Leben braucht positive Einstellungen.
Das Leben nährt sich aus ihnen,
denn sie machen dich nicht nur glücklich,
sondern auch kreativ.
Es lebte einmal eine alte Frau.
Aber je älter sie wurde,
desto jünger fühlte sie sich –
weil Jugend nichts mit Alter zu tun hat.
Es ist eine Einstellung,
und mit dem Alter und seinem Reichtum
kann man tatsächlich jünger sein als die Jungen.
Die alte Frau was so fröhlich und kreativ,
daß jeder über sie staunte.
Aber es muß in deinem Leben doch auch Wolken geben,
sagte ein Besucher.
Wolken?, antwortete sie.
Ja, natürlich; wenn es keine Wolken gäbe,
woher käme dann all dieser Segen geregnet?!
Angesichts von Schwierigkeiten –
und es gibt Schwierigkeiten im Leben –
wachsen dem positiven Geist Flügel,
während andere Krücken kaufen.
Laß dir Flügel wachsen,
und kaufe dir keine Krücken.
Quelle
OSHO: LOVE. Briefe an Schüler und Freunde
OSHO Verlag 1999
ISBN 3-933556-01-05
1 Response to Das Leben braucht positive Einstellungen
Franz Josef Neffe
Juni 9th, 2011 at 12:54 pm
Lat. “negare” heißt “nein sagen”; in Anlehnung daran: “ne-gieren = nicht wahrhaben wollen”. Negieren muss nicht grundsätzlich schlecht sein.
Positiv denken kommt von lat. “ponere = setzen, stellen, legen” und bedeutet letztlich nichts weiter als eine bestimmte POSITION denken. Wenn ich denke, dass der Kopf wehtut, tut er “positiv” weh, und wenn ich denke dass das Kopfweh weggeht, geht es “positiv” weg, wiewohl man das erstere für schlecht und das letztere für gut halten mag.
Wir haben zu allem, was uns geschieht, eine EINSTELLUNG. Das Problem ist nur, dass wir durch eine lebensblinde Pädagogik lernen, ganz verkehrt mit unseren Einstellungen umzugehen. Das wird immer als grober, erschöpfender und quälender Kraftakt inszeniert und verschlimmert durch diesen verfehlten Umgang mit den entscheidenden FEINEN Kräften regelmäßig das Problem.
In der Du-musst-Schule lernen wir, uns selbst ständig unter Druck zu setzen und zu halten. Druck komprimiert Mensch und Problem, unter Druck wächst nichts und niemand. In der neuen Ich-kann-Schule gilt deshalb das SOG-Prinzip. SOG löst. Sog richtet auf. Sog macht wachsen. Mit Sog lassen sich die Kräfte punktgenau lenken. Und das alles ganz mühelos. Echte Problemlösung hat nichts mit plumpem Kräfteverschleiß zu tun sondern ist eine feine geistig-seelische Präzisionsarbeit. Jeder ist mit allem ausgestattet, was es dafür braucht. Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe